- Unsichtbare Belastung: PFAS gelangen über die Industrie ins Grund- und damit später auch ins Leitungswasser.
- Gesundheit im Fokus: Die Ewigkeitschemikalien können sich im Körper anreichern und negative gesundheitliche Folgen nach sich ziehen.
- Lösungen für Trinkwasserkonsum: Moderne PFAS-Filter und Wasserspender helfen dabei, die Wasserqualität gezielt zu verbessern.
PFAS im Trinkwasser sind ein Thema, das auch in Deutschland zunehmend an Bedeutung gewinnt. Immer häufiger wird über die Rückstände der sogenannten Ewigkeitschemikalien in Umwelt und Grundwasser berichtet. Gleichzeitig wächst das Interesse an Lösungen, mit denen sich die Qualität des Leitungswassers zur Deckung des eigenen Flüssigkeitsbedarfs gezielt verbessern lässt.
Was sind PFAS und wie gelangen sie ins Trinkwasser?
PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) stehen für eine Gruppe von mehreren tausend künstlich hergestellten Stoffen, die aufgrund ihrer wasser-, fett- und schmutzabweisenden Eigenschaften vielseitig eingesetzt werden. Sie finden sich unter anderem in industriell hergestellten Verpackungen, Textilien oder Feuerlöschschäumen.
Der Begriff Ewigkeitschemikalien beschreibt ihre besondere Eigenschaft, denn diese Stoffe sind extrem stabil und werden in der Umwelt auf natürlich Weise kaum abgebaut. Die Folge: Gelangen sie einmal in Böden oder Gewässer, reichern sie sich dort an und bleiben über sehr lange Zeit erhalten.
Das Vorkommen von PFAS im Trinkwasser ist häufig durch industrielle Einflüsse bedingt, wobei regional belastete Standorte – bspw. in der Nähe entsprechender Produktionsstätten – oder der Einsatz bestimmter Löschmittel zur Brandbekämpfung eine erhöhte Konzentration im Boden bedingen können. Von den oberen Schichten aus gelangen sie ins Grundwasser und können so schließlich Teil der Trinkwasserversorgung werden. Auch wenn die Wasserqualität in Deutschland streng überwacht wird, lassen sich geringe Spuren solcher Stoffe regional nachweisen.
Welche Risiken und Auswirkungen entstehen durch PFAS?
Da sich PFAS kaum abbauen, können sie sich über Jahrzehnte hinweg in der Umwelt und im menschlichen Körper anreichern. Die Aufnahme erfolgt dabei nicht nur über Wasser, sondern auch über Lebensmittel oder den ganz normalen Umgang mit Alltagsprodukten.
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass bestimmte PFAS-Verbindungen gesundheitliche Effekte haben können. Dazu zählen unter anderem mögliche Auswirkungen auf das Immunsystem, Veränderungen von Blutfettwerten oder Belastungen der Leber. Auch ein Zusammenhang mit hormonellen Veränderungen wird diskutiert. Entscheidend ist dabei aus Sicht der Forscher die langfristige Aufnahme schon kleinster PFAS-Mengen.
PFAS im Leitungswasser sind daher besonders relevant, weil Wasser täglich konsumiert wird. Auch wenn die gemessenen Werte in der Regel äußerst niedrig und weit unter der Schwelle von Grenzwerten sind, wird das Thema zunehmend kritisch betrachtet. Nicht zuletzt deshalb arbeiten Behörden an strengeren Grenzwerten und Strategien, um die Belastung in Produktion und Umwelt zu reduzieren. Gleichzeitig wächst das Interesse an technischen Lösungen für den privaten Gebrauch.
Kann man PFAS aus dem Wasser filtern?
Das Anteil der PFAS lässt sich mit geeigneten Technologien im Wasser reduzieren. Spezielle PFAS-Filter, etwa auf Basis von Aktivkohle oder Membransystemen, sind in der Lage, diese Stoffe zu binden und aus dem Wasser zu entfernen. Moderne Systeme kombinieren mehrere Filterstufen, um gleichzeitig auch andere Verunreinigungen zu verringern und die Wasserqualität insgesamt zu steigern. Der Einsatz dieser Filterlösungen ist auch in Wasserspendern möglich.
Umfrage belegt hohe Bedeutung für Verbraucher
Wie wichtig Verbrauchern der gesundheitliche Aspekt ist, zeigt eine Studie von Kantar im Auftrag von Culligan. Befragt wurden 150 Teilnehmer im Alter von 25 bis 65 Jahren aus den USA, Großbritannien, Deutschland, Spanien und Italien. In Deutschland bewerteten 67 % der Teilnehmer die Aussage als besonders relevant, dass leitungsgebundene Wasserspender Bakterien, Viren, Blei, PFAS und weitere Stoffe reduzieren können. Weitere 44 % hielten zertifizierte Filtersysteme für besonders wichtig, um Wasser frei von unerwünschten Stoffen und Geschmacksbeeinträchtigungen zu halten.
Was Wasserspender leisten
Ein Beispiel für eine PFAS-Filterlösung ist der Culligan Purity Prime. Dieses Modell wurde speziell für den Einsatz im Büro und Arbeitsumfeld entwickelt und kombiniert mehrere Filtrationsstufen, um die Wasserqualität gezielt zu verbessern. Es reduziert unerwünschte Stoffe wie PFAS im Trinkwasser und sorgt gleichzeitig für einen neutralen Geschmack. Darüber hinaus bietet das Gerät eine komfortable Nutzung im Alltag, da gefiltertes, auf Wunsch gekühltes, heißes oder auch sprudelndes Wasser jederzeit verfügbar ist.
Filtertechnologie im Einsatz
Der Purity Prime ist Culligan neuster Wasserspender und verfügt über modernste Hygienetechnologien.
Abschließend zeigt sich, dass PFAS im Trinkwasser eine Herausforderung darstellen, die langfristig Aufmerksamkeit erfordert. Gleichzeitig bieten moderne Filtersysteme und Wasserspender eine praktikable Möglichkeit, die Wasserqualität im eigenen Umfeld aktiv zu verbessern. Insbesondere leistungsfähige PFAS-Filter können dazu beitragen, potenzielle Belastungen zu reduzieren und für mehr Sicherheit beim täglichen Trinkwasserkonsum zu sorgen.
