WASSER MIT KOHLENSÄURE: 5 FAKTEN, DIE SIE NOCH NICHT KENNEN

WIE GUT IST IHR WISSEN ÜBER SPRUDELWASSER?
Glas mit Sprudelwasser

Obwohl Sprudelwasser in Deutschland zu den beliebtesten Durstlöschern zählt, wissen die meisten Verbraucher kaum etwas über die verschiedenen Arten des sprudelnden Getränks und welche Alternativen es zu kohlensäurehaltigem Wasser aus der Flasche gibt. Hier sind fünf spannende Fakten, die Sie vielleicht noch nicht kennen:

 

1. WIE WIRD KOHLENSÄUREHALTIGES WASSER KLASSIFIZIERT?

Die Einteilung in still, medium und classic ist mit Sicherheit jedem Wassertrinker geläufig. Doch wie unterscheiden sich die drei Wassersorten im Detail? Die Einteilung wird anhand der Kohlensäure-Menge pro Liter vorgenommen:

  • Classic: Wasser mit viel Kohlensäure (ca. 7 – 8 g/l)
  • Medium: Wasser mit etwas weniger Kohlensäure (4 – 5,5 g/l)
  • Still: Wasser mit nahezu keiner Kohlensäure (weniger als 1 g/l)

Häufig wird Sprudelwasser auch mit Sodawasser gleichgesetzt. Es gibt jedoch einen kleinen Unterschied. Was ist Sodawasser also genau? In Deutschland zählt hierzu Wasser, dass mit Kohlensäure versetzt ist und mindestens 570 Milligramm Natriumhydrogencarbonat pro Liter enthält.

Ob Sie lieber Wasser mit viel, wenig oder ohne Kohlensäure trinken, hängt ganz von Ihrem persönlichen Geschmack ab. Die zahlreichen Mythen, dass Sprudelwasser ungesund ist, lassen sich übrigens nicht belegen und sollten kein Grund sein, auf Sprudelwasser zu verzichten.

 

2. SEIT WANN GIBT ES WASSER MIT KOHLENSÄURE?

Sprudelwasser gibt es schon länger, als Sie vermutlich denken: Bereits 1772 wurde das Sprudelwasser (oder Sodawasser) vom Chemiker und Physiker Joseph Priestley erfunden.

Richtig bekannt wurde es jedoch erst einige Zeit später durch den Uhrmacher Jacob Schweppe. Dieser verkaufte eine Mischung aus Sprudelwasser und Limettensaft, die sich zu einem beliebten Getränk entwickelte. Sehr wahrscheinlich ist Ihnen die Getränkemarke Schweppes auch heute noch ein Begriff.

 

3. WIE VIEL WASSER MIT KOHLENSÄURE WIRD KONSUMIERT?

In Deutschland wird so viel Sprudelwasser getrunken, wie in kaum einem anderen Land auf der Welt. So wurden in 2019 4.165,2 Millionen Liter Wasser mit Kohlensäure (Classic) verkauft. Darüber hinaus wurden 4.991,2 Millionen Liter an Wasser mit wenig Kohlensäure (Medium) abgesetzt. Das entspricht einem Marktanteil von 79,8 Prozent und zeigt deutlich, wie beliebt Sprudelwasser in Deutschland ist.

Kein Wunder, dass auch Schorlen eine deutsche Erfindung sind. Von der Apfelschorle bis zur Weinschorle gibt es deutschlandweit diverse Mischgetränke mit kohlensäurehaltigem Wasser, die sich großer Beliebtheit erfreuen.

 

4. WIE WIRD WASSER MIT KOHLENSÄURE VERSETZT?

Um Wasser mit Kohlensäure zu versetzen, wird Kohlenstoffdioxid unter hohem Druck ins Wasser gepumpt. Bei diesem Vorgang verbinden sich die Wassermoleküle mit dem Kohlenstoffdioxid. Das Ergebnis: prickelndes, erfrischendes Wasser mit Kohlensäure.

Außerdem gibt es Wasser, das von Natur aus mit Kohlensäure versetzt ist. Mineralwasser sprudelt auf ganz natürliche Weise, wenn sich das Wasser in tiefen Gesteinsschichten bei niedrigen Temperaturen unter hohem Druck mit Kohlendioxid verbindet. Das Gas verflüchtigt sich jedoch größtenteils wieder, sobald das Wasser an die Oberfläche tritt.

Neben der Vermischung von Tiefenwasser und Kohlendioxid in tiefen Gesteinsschichten gibt es weitere natürliche Wege, auf denen Kohlensäure in Flüssigkeiten gelangt. Einer der bekanntesten dürfte sicherlich die alkoholische Gärung sein, bei der zum Beispiel beim Brauen von Bier CO₂ in das Getränk gelangt. Eine weitere Methode ist die Zugabe von Zucker, die beispielsweise früher bei der Erzeugung von Champagner häufig verwendet wurde.

 

5. IST SPRUDELWASSER LÄNGER HALTBAR ALS STILLES WASSER?

Sprudelwasser bleibt tatsächlich länger frisch als stilles Wasser. Das liegt daran, dass die Zugabe von Kohlensäure die Bildung von Keimen im Wasser hemmt. Allerdings ist das Material, aus dem die Flasche besteht, von weitaus größerer Bedeutung für die Haltbarkeit. So geben Getränkehersteller bei Glasflaschen in der Regel ein etwa doppelt so langes Mindesthaltbarkeitsdatum als bei Wasser aus PET-Flaschen an.

Generell hängt die Haltbarkeit von Wasser von den spezifischen Lagerbedingungen ab. Wasser bleibt unabhängig von seinem Kohlensäuregehalt in dunklen, kühlen Bereichen länger frisch als wenn das Wasser an hellen, warmen Orten oder gar in der prallen Sonne gelagert wird. Bei Wasser aus leitungsgebundenen Culligan Wasserspendern treten diese Probleme gar nicht erst auf, denn Sie genießen es stets frisch aus der Leitung und dank der aufwändigen zusätzlichen Filterung in bester Qualität.

Übrigens: Die Mythen, dass Sprudelwasser ungesund sei, lassen sich nicht belegen. In unserem Blogartikel „Ist Wasser mit Kohlensäure ungesund?“ haben wir die 6 größten Mythen einmal auf den Prüfstand gestellt.

 

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